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Teilprojekt: Archäologie
Ausgangslage: 2000 Jahre Badekultur
Das Badener Bäderquartier mit seiner mindestens 2000jährigen Geschichte als Badekurort ist eine der bedeutendsten kulturhistorischen Stätten in der Schweiz. Spätestens seit der Römerzeit wurden die hiesigen Thermalquellen gefasst und zu Heilzwecken genutzt. Vom Mittelalter bis ins 20. Jh. blühte die Badekultur erneut und zahlreiche bedeutende und illustre Persönlichkeiten aus der ganzen Welt verbrachten ihren Kuraufenthalt in Baden. Noch heute lebt hier im Bäderquartier die uralte Tradition des Heilbades weiter – und sie soll auch in die Zukunft getragen werden.

Foto: Wandmalereien aus der Jahrhundertwende im Untergeschoss des Verenahof.
Quelle: Kantonsarchäologie Aargau.
Bauuntersuchungen und Ausgrabungen im Vorfeld der Neugestaltung des Bäderquartiers
Im Mauerwerk der alten Bäderhotels zeigen sich Spuren der bewegten Geschichte dieser Häuser. Der Boden unter den Parks, Gärten, Plätzen und Strassen im Bäderquartier birgt nach wie vor bedeutende Ruinen und Funde aus mindestens 2000 Jahren Bädergeschichte. Parallel zur geplanten Neugestaltung des Bäderquartiers führt die Kantonsarchäologie Aargau deshalb umfangreiche archäologische Untersuchungen durch.
Seit April 2009 finden in den Hotels „Verenahof“, „Ochsen“ und „Bären“ baugeschichtliche Untersuchungen statt. Von Juni 2009 bis Herbst 2010 wird das Areal des ehemaligen „Hinteren Hofes“ zwischen Tiefgarage und Thermalbad mit einer Ausgrabung untersucht. 2010 / 2011 erfolgen zusätzliche Ausgrabungen in den weiteren von den Bauvorhaben betroffenen Arealen.
Die Kantonsarchäologie Aargau ist bestrebt, die durch ihre Arbeiten bedingten Beeinträchtigungen für die Besucher, Mitarbeitenden und Anwohner des Thermalbades möglichst gering zu halten und bedankt sich für Ihr Verständnis. Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie, die Grabungen nicht zu betreten.
